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Unter realitätsnahen Bedingungen übten Feuerwehren aus dem Burgenland und der Steiermark im S7-Tunnel Rudersdorf die zentralen Aufgaben „Löschen“ sowie „Suchen und Retten“.


Wartungsarbeiten im Tunnel boten dafür eine seltene und wertvolle Trainingsmöglichkeit.Rudersdorf.
Am Montag, den 7. September 2026, nutzten die Basiseinheiten und Ergänzungskräfte der S7-Tunnelfeuerwehren ein Zeitfenster laufender Wartungsarbeiten für eine intensive Ausbildung. Insgesamt 47 Atemschutzträger aus dem Bezirk Jennersdorf und der angrenzenden Steiermark stellten sich direkt in den Tunnelanlagen der S7 einer anspruchsvollen Übung.
In einem speziell aufgebauten Stationsbetrieb festigten die Einsatzkräfte die beiden zentralen Grundaufträge im Tunneleinsatz: „Löschen“ sowie „Suchen und Retten“. Neben der enormen körperlichen Belastung standen vor allem die Orientierung bei stark eingeschränkter Sicht das koordinierte Vorgehen im Team, die Funkkommunikation sowie das taktisch richtige Handeln unter Stress im Fokus. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Trainings war die länderübergreifende Kooperation. Im Ernstfall spielen Landesgrenzen keine Rolle – entscheidend sind eingespielte Abläufe, eine gemeinsame Taktik und das blinde Verständnis zwischen den burgenländischen und steirischen Feuerwehren.

HBI Ing. Thomas Braun, Bezirksreferent für Tunneleinsätze und Kommandant der Feuerwehr Rudersdorf-Ort, zog nach dem Ausbildungsmarathon ein äußerst positives Resümee: „Solche Möglichkeiten sind für uns besonders wertvoll, um unsere Einsatzkräfte sinnvoll und praxisnah auf mögliche Szenarien in den Tunnelanlagen entlang der S7 vorzubereiten. Diese Chance wurde von unseren Atemschutzträgern intensiv genutzt. Das Übungsergebnis ist äußerst positiv zu bewerten. Unsere Feuerwehren sind für den Ernstfall bereit und bilden sich laufend fort.“

Ein besonderer Dank gilt allen teilnehmenden Einsatzkräften, Trainern und Verantwortlichen, die diese intensive Ausbildung organisiert und bis in die späten Abendstunden hinein hochkonzentriert mitgetragen haben.

Autor: Ernst Martin Günter


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