Hochwasser
Technischer Einsatz
Sturmschaden
Löscharbeiten
Fahrzeug
Telebühne
Atemschutz
Fahrzeug2

Aus dem Bezirk Jennersdorf konnte LM Andreas Uitz von der Feuerwehr Neuhaus am Klausenbach die Aufgaben erfolgreich absolvieren.


35 Feuerwehrmitglieder aus allen Teilen des Burgenlandes haben die anspruchsvollste Prüfung im freiwilligen Feuerwehrwesen erfolgreich gemeistert: das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold – auch bekannt als „Feuerwehrmatura“.
Insgesamt 42 Feuerwehrmitglieder stellten sich am Samstag, dem 25. April, im Landesfeuerwehrkommando Burgenland dieser herausfordernden Leistungsüberprüfung. An acht Stationen wurden umfassende Kenntnisse in Organisation, Technik und Taktik geprüft und bewertet.

Derzeit sind mehr als 2.000 burgenländische Feuerwehrmitglieder – Frauen und Männer – berechtigt, das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold zu tragen.

Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung

Bewerbsleiter und Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Harald Nakovich zeigte sich nach einem intensiven Bewerbstag zufrieden:
„Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zur bestandenen Prüfung. Die burgenländischen Feuerwehren verfügen damit über neue, hochqualifizierte Führungspersönlichkeiten, die das Feuerwehrwesen maßgeblich mitgestalten werden.“

Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der Teilnehmer:innen: „Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen des Feuerwehrleistungsabzeichens in Gold stehen für Kompetenz, Engagement und Führungsstärke. Sie sind ein Garant für die Zukunft und Schlagkraft unserer burgenländischen Feuerwehren.

Auch Landesrat Heinrich Dorner war während des Bewerbs vor Ort und überzeugte sich persönlich vom hohen Niveau sowie von den Leistungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zudem besuchte der Präsident des ÖBFV, Robert Mayer, die Veranstaltung und sprach den Teilnehmerinnen und Teilnehmern großes Lob für ihre Leistungen aus. Bei der Siegerehrung waren darüber hinaus Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf sowie die 3. Landtagspräsidentin Claudia Schlager anwesend und gratulierten den neuen „Goldenen“. 

Die acht Prüfungsstationen im Überblick

Im Rahmen des Bewerbs wird das Fachwissen der Teilnehmer:innen in mehreren Disziplinen überprüft. Dazu zählen theoretische Fragen, taktische Entscheidungen bei unterschiedlichen Einsatz- und Gefahrensituationen sowie Berechnungen zum Löschmittelbedarf und zur Löschwasserförderung über lange Strecken.

Auch praktische Fähigkeiten sind gefragt: So wird etwa bei der Station „Formulieren und Geben von Befehlen“ das korrekte Kommandieren überprüft.

Bereits im Vorfeld mussten alle Teilnehmer:innen für ein Objekt in ihrem Heimatort – etwa einen Betrieb oder ein öffentliches Gebäude – einen Einsatzplan ausarbeiten. Dieser wurde im Zuge des Bewerbs präsentiert und erläutert.

Bei der Station „Ausbildung“ war zudem eine Unterrichtseinheit für die Feuerwehr-Grundausbildung vorzubereiten und vorzutragen.

Autor: HBI Martin ERNST


Cookie Einstellungen

Diese Website verwendet Cookies, um sicherzustellen, dass Sie die beste Erfahrung auf unserer Website erhalten.

Datenschutzerklärung