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Nach einem ohnehin einsatzreichen Tag für die Feuerwehren des Bezirkes Jennersdorf wurde es für die Kameraden aus Eltendorf am abend noch einmal brenzlig:


Am Freitagabend wurden mehrere Feuerwehren des Bezirks zu einem vermeintlichen Wohnhausbrand alarmiert. Um 21:10 Uhr schrillten die Sirenen in Eltendorf, Königsdorf, Limbach und Heiligenkreuz. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich glücklicherweise heraus, dass es sich "nur" um einen Küchenbrand handelte.

Raschheit als entscheidender Faktor
Durch das schnelle Ausrücken und Eintreffen der lokalen Feuerwehren konnte der Brand unter schwerem Atemschutz rasch unter Kontrolle gebracht werden. „Das punktgenaue Eingreifen hat einen weitaus größeren Sachschaden am Wohngebäude verhindert“, so die Einsatzleitung. Insgesamt waren 65 Kameradinnen und Kameraden der vier alarmierten Feuerwehren binnen Minuten vor Ort.

Zwei Verletzte – Kleinkind zur Beobachtung im Krankenhaus
Trotz des schnellen Löscherfolgs forderte der Brand zwei Verletzte:
• Ein erwachsener Bewohner wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert.
• Ein im Haushalt lebendes Kleinkind wurde zur Sicherheit und weiteren Beobachtung in das Krankenhaus Oberwart transportiert.

Einsatzabwicklung
Aufgrund des raschen Löscherfolgs konnten die Einsatzkräfte aus Königsdorf und Heiligenkreuz sowie die bereits angeforderte Drohnenstützpunkt-Feuerwehr aus Pinkafeld sowie die Stadtfeuerwehr Jennersdorf noch während der Anfahrt bzw. kurz nach dem Eintreffen wieder einrücken. Die Feuerwehren aus Eltendorf und Limbach blieben für die abschließenden Belüftungsarbeiten und die Kontrolle mittels Wärmebildkamera vor Ort. Die Ursache des Brandes wird noch ermittelt.


Autor: Ernst Martin Günter


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