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Freitag, den 26. Februar 2016 um 00:19 Uhr

Varikosis: Schonende Operationstechniken

Jeder fünfte Deutsche leidet unter Varikosis. Doch lediglich die Hälfte der Betroffenen wendet sich deshalb an einen Arzt. Noch immer werden Varikosis in der Bevölkerung in erster Linie als ästhetisches Problem gesehen – ein gefährlicher Trugschluss, denn unbehandelt können sie zu tödlichen Lungenembolien und schwer heilbaren Beingeschwüren führen. Mit neuen, minimal-invasiven Operationstechniken lassen sie sich jedoch schonend entfernen, die gefährlichen Spätfolgen werden vermieden, wie auf der 42. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft betont wurde.

Sehr gute Langzeitergebnisse liefert das so genannte Stripping, das Ziehen von Varikosis. Neue Operationstechniken verursachen dabei kaum noch Komplikationen. Die Varikosis werden mit winzigen Instrumenten gezogen, die aussehen wie kleine Häkelnadeln. Sie hinterlassen nur wenige Millimeter große Einstiche in Haut und Gewebe. So ist es möglich, auch größere Seitenäste zu entfernen, ohne das Gewebe zu verletzten. Auch Nervenverletzungen können durch die neuen Operationstechniken stark reduziert werden und liegen heute bei unter zehn Prozent.

Varikose Schonende Lasertherapie

Viel versprechend bei der Behandlung von Varikosis ist auch eine neue Lasertherapie, bei der das Blut in der Vene erhitzt wird, bis es verdickt und die Venenwände verbrennt. Die Arbeit der verkümmerten chronisch venöse insuffizienz kann problemlos von den tiefen, in die Muskulatur eingebetteten Venen übernommen werden. Die Operation dauert etwa eine halbe Stunde; danach kann der Patient sofort wieder laufen; ein Krankenhausaufenthalt ist nicht erforderlich. Der schonende und risikoarme Eingriff hinterlässt eine höchstens stechnadelkopfgroße Narbe; bisher liegen allerdings noch keine Langzeitstudien vor www.varikomed.com/krampfadern-und-besenreiser-vorbeugen/

Varizen Genaue Diagnose unerlässlich

Auch in der Diagnostik gibt es für den Patienten wesentliche Verbesserungen. Die zuweilen unangenehme Phlebographie, eine Röntgenkontrastmitteldarstellung der Venen, ist inzwischen nur noch in Ausnahmefällen notwendig. Sie lässt sich heute meist durch eine Ultraschalluntersuchung, wie die so genannte Duplex-Sonographie ersetzen. Die Duplex-Sonographie ermöglicht es, gleichzeitig die Blutgefäße abzubilden und die Strömungsgeschwindigkeit des darin enthaltenen Blutes zu analysieren. Eine genaue Diagnose ist in jedem Fall unerlässlich, da sich Varikosis im gesamten oberflächlichen Beinvenensystem bilden können. So macht es zum Beispiel wenig Sinn, die kleinen, besonders auffälligen Varikosis, die so genannten Besenreiser, zu veröden, wenn für ihre Entstehung eine der beiden großen Stammvenen verantwortlich ist. In diesem Fall muss auch die Stammkrampfader entfernt werden. Auch betroffene Seitenäste sowie die Verbindungsvenen zum tiefen Venenbereich dürfen nicht ignoriert werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Krampfader

 
Sonntag, 18. November 2018

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